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Errata: Meine Fehler in „Die wichtigste Insel der Welt“

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Nichts und niemand ist perfekt, auch nicht mein Buch über Taiwan. Leider. Hier die ärgerlichsten Fehler, die mir erst nach Erscheinen aufgefallen sind.

Bevor es losgeht, merken Sie sich gerne vor: Am 11. Juli 2026 werde ich voraussichtlich nachmittags in Berlin über mein Buch reden, und darüber, wie die Welt sich seit dem Erscheinen 2024 verändert hat. Den genauen Termin und Ort der Veranstaltung gebe ich noch bekannt.

Seite 13: Tippfehler im allerersten Absatz

„Die politischen Spannungen zwischen China und den USA verschärfen sich“, verlas Jens Riewa mit verlässlich erster Miene.

Ernst! Mit ernster Miene! Das ist ganz zu Beginn des ersten Kapitels natürlich besonders blöd. Lektorin und Korrektorat hatten so viele Tippfehler gefunden, aber dieser ist uns allen durchgerutscht.

Seite 47: Geografische Verwirrung

Die Verlierer retteten die Götterstatuen aus ihrem niedergebrannten Tempel, zogen flussaufwärts und gründeten Dadaocheng.

Dadaocheng liegt zwar nördlich vom heutigen Wanhua – aber auch flussabwärts.

Seite 106: Reagan reiste nicht

Erbost über den Abbruch der Beziehungen war auch Ronald Reagan. Der frühere Gouverneur von Kalifornien und kommende Herausforderer von Carter sprach von „Verrat“ und reiste noch schnell nach Taiwan, bevor sich dessen Status änderte.

Reagan nannte tatsächlich den Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch Präsident Jimmy Carter einen Tag später, am 16. Dezember 1978, einen Verrat. Er reiste allerdings daraufhin nicht nach Taiwan. Da bin ich einer Fehlinformation in dem Buch „China Hands“ aufgesessen. Reagan hatte Taiwan etwa 8 Monate zuvor besucht, im April 1978 – zum zweiten und letzten Mal.

Seite 160: Institutionen verwechselt

Taiwan ist kein Entwicklungsland mehr, aber lange kokettierte es mit diesem Status, der weniger Pflichten und Auflagen mit sich bringen kann. Erst seit 2018 stuft es sich bei der Weltbank selbst als „entwickelt“ ein.

Es handelte sich um die Welthandelsorganisation (WTO), nicht um die Weltbank.

Und nun?

Sind Ihnen weitere Fehler aufgefallen, schreiben Sie mir bitte. Vielleicht gibt es ja mal eine Neuauflage, in der ich sie dann korrigieren kann.

Ansonsten gilt: Trotz dieser Fehler bin ich weiter stolz auf „Die wichtigste Insel der Welt“. Es kann sich nach zwei Jahren noch gut sehen lassen.

Solches Feedback motiviert mich sehr:

Mehr als 3000-mal hat sich „Die wichtigste Insel der Welt“ schon verkauft. Falls Sie das Buch noch nicht kennen, würde ich mich freuen, wenn Sie das nachholen.

Das Buch gibt es für 20 Euro überall: In der Buchhandlung ihres Vertrauens. Bei Amazon. Oder als E-Book (auch PDF) direkt beim Verlag.

Wenn Sie mir einen besonderen Gefallen tun möchten, bestellen Sie hier bei Autorenwelt.de – ohne Registrierung, ohne Versandkosten. Denn dort erhalten Autoren wie ich eine Extrabeteiligung und haben ein wenig mehr von unserer Arbeit.

Vielen Dank!

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Klaus Bardenhagen

Klaus Bardenhagen

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